Am 7. März 2020 war der „Bibelraucher“ Wilhelm Buntz in unserem gut besuchten Gemeindezentrum zu Gast und nahm uns mit hinein in seine bewegende Lebensgeschichte die zeigt, wie Gott ein Leben von Grund auf zum Guten wenden kann.2020 03 07 Der Bibelraucher 8b

Wilhelm Buntz, geboren in Ulm, erlebte schon als Baby mit 7 Monaten den Härtetest: von der Mutter ausgesetzt, danach vom Vater ins Heim abgeschoben. Er hat als Kind nie Liebe erfahren und sich irgendwann geschworen, dass es keiner mehr schaffen würde, ihn zu verletzen. Als Berufswunsch gab er als Kind an, er wolle Gangster werden – und bewegte sich dann mehr und mehr in diese Richtung. Als Jugendlicher fuhr er, auf der Flucht vor der Heimunterbringung, einen Mann tot. Jugendarrest, Gerichtssaal, Bewährung, Straftaten, Gefängnis mit Höchststrafe – der gewohnte Lebensrhythmus von Wilhelm Buntz. Selbst im Gefängnis kam er in Schwierigkeiten und musste des Öfteren in die Arrest-Zelle, wo Bücher, Zeitschriften und Tabak verboten war. Das Einzige, was erlaubt war, war die Bibel, die er sich beim Gefängnisseelsorger besorgte – aber nicht etwa, um in ihr zu lesen, sondern um Tabak und Streichhölzer im Umschlag zu verstecken. Und so konnte er sich in der Arrestzelle mit Hilfe des versteckten Tabaks und den Seiten der Bibel Zigaretten drehen und rauchen - bis zum Neuen Testament. Da packt ihn der Text. Gott sagt: „Ich bin treu wie ein liebender Vater“ und Wilhelm Buntz fragte sich, ob das wirklich möglich sein kann. Er wagte den ersten Schritt in eine völlig neue Richtung und nach und nach verändert Gott sein Leben komplett in 2020 03 07 Der Bibelraucher 18eine gute Richtung. Dabei gab es auch Herausforderungen: Wilhelm Buntz stieß in der Bibel auf die Stelle in 1. Johannes 1,9 in der es heißt: „Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von allem Bösen reinigt.“ Er beschloss nach langem Ringen mit Gott (Zitat: „Wenn du mit Gott kämpfst, kapitulierst du irgendwann“) alles zu gestehen, auch seine bis dahin von der Justiz unerkannten Vergehen und damit seine bevorstehende Entlassung zu riskieren. Und Gott ist wirklich treu, den gegen jede menschliche Vernunft wurde Wilhelm Buntz tatsächlich entlassen und ist bis heute mehr als 35 Jahre straffrei geblieben. Nun reist er quer durch Europa und begeistert die Menschen mit seinem gelebten, lebendigen Glauben und seinem Zeugnis.

Er hat uns ermutigt, dass wenn Jesus Christus in uns wohnt, dass wir ihn dann auch ab und zu mal aus dem Fenster schauen lassen, denn für Jesus zu leuchten ist unser Job und nicht, andere Menschen mit der Bibel „totzuschlagen“. Er forderte uns auf, die Bibel wörtlich zu nehmen und in ihr Antworten auf unsere Lebensfragen zu finden. Den Vortrag schloss er mit den Worten: „Es lohnt sich, dem Herrn zu dienen!“ Danach gab es noch die Möglichkeit, sein Buch zu erwerben, von ihm signieren zu lassen und mit ihm ins Gespräch zu kommen, was viele Menschen auch nutzten.

 

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