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2019 04 27 Adonia

Über 400 Besucher beim Musical „Isaak – So sehr geliebt“ in Renningen

Renningen. Es gibt Reisen, die verändern ein ganzes Leben. Davon konnte Isaak ein Lied singen. Einer biblischen Geschichte im Alten Testament zufolge reiste er mit seinem Vater Abraham ins Land Morija. Für den Jungen war es ein Abenteuer, für seinen Vater dagegen die schwerste Prüfung seines Lebens. Denn Gott hatte ihm befohlen, seinen einzigen Sohn am Ende der Reise zu opfern. Doch dann kam alles anders.

In dem Musical „Isaak – So sehr geliebt“ erzählten rund 70 Teens am vergangenen Samstag die Geschichte dieses spannenden Roadtrips. Die Freie evangelische Gemeinde (FeG) Renningen und die Christus-Gemeinde Weil der Stadt (CGW) hatten den 90-minütigen Auftritt in der Renninger Stegwiesenhalle organisiert, der Eintritt war frei. Hinter dem Musical stand die christliche Jugendorganisation Adonia e.V., die eng mit Landes- und Freikirchen zusammenarbeitet. Sie hatte das Stück auf einem Musicalcamp binnen drei Tagen mit den Teens einstudiert und anschließend in Besigheim, Neulingen und Mühlacker aufgeführt. In Renningen fand die Tournee nun ihren Abschluss.

Die eigene Rolle finden

Die 12- bis 19-jährigen Teilnehmer traten als Chor- und Solosänger, Bandmusiker und Schauspieler auf die Bühne. In 13 Songs erzählten sie die Geschichte und überraschten dabei mit kreativen Einfällen: Beim Trommeltanz mit leeren Sprudelkästen bebte die Bühne, eine Mini-Show analysierte verschiedene Arten zu Lachen und Line-Dancer versprühten Western-Feeling.

Die Teens arbeiteten auf ehrenamtlicher Basis mit und stammten aus unterschiedlichen Orten zwischen Stuttgart und Mühlacker. Vier Wochen vor dem Musicalcamp hatten sie die Lieder auf CD erhalten und selbständig zu Hause geübt. Das Camp fand dann in den Osterferien statt, wo die Jugendlichen ihre Rollen und Choreographien unter der Leitung von Adonia-Künstlern einstudierten. „Durch meine Arbeit möchte ich die Teens stärken und ihnen helfen, ihre Rolle im Leben zu finden“, sagte die Adonia-Mitarbeiterin Jessica Peters, die die Theaterleitung innehatte. „Wir wollen den Teens die Botschaft mitgeben: Ihr könnt Gott vertrauen, er hat etwas Gutes mit euch vor“, so Peters.

Von Vertrauen und Liebe

Vertrauen war auch die zentrale Botschaft des Musicals. Auf seiner Reise nach Morija brauchte Abraham jede Menge davon. In Einzelepisoden erzählte er seinem Sohn, wie Gott ihn bislang auf wundersame Weise geführt hatte. Das Stück griff aber auch Abrahams Zweifel auf und sein Hadern mit dem unsichtbaren, rätselhaften Gott. Als Vater und Sohn schließlich in Morija ankommen und Abraham bereit ist, seinen Sohn Isaak zu opfern, hält Gott ihn in letzter Sekunden davon ab. Abraham hat die Prüfung bestanden. Zugleich wird die Botschaft des christlichen Glaubens deutlich: Gott liebt die Menschen und verschonte seinen Sohn Jesus Christus nicht. Er opferte ihn am Kreuz, um die Welt zu erlösen.

Erstmals in der Region

Rund 400 Besucher hatten das Musical an diesem Abend gesehen. Doch knapp 60 weitere hatten vor Beginn des Stückes wieder nach Hause gehen müssen, weil die Halle bis auf den letzten Platz besetzt war. „Auf der einen Seite sind wir total dankbar, dass wir die Stegwiesenhalle von der Stadt bekommen haben, auf der anderen Seite sind wir echt traurig, dass wir nicht für alle Interessierten einen Platz hatten,“ sagte Annette Ruf, eine der Organisatorinnen. Sie hatte sich im Vorfeld jahrelang dafür eingesetzt, ein Adonia-Musical in die Region zu bringen, was in Renningen nun erstmals gelungen ist und nun vertraut sie auf eine größere Halle…

Für diejenigen, die sich rechtzeitig einen Platz sichern konnten, war es ein gelungener Abend. „Mit der Organisation dieser Veranstaltung wollten wir den Teens eine Bühne für ihre Gaben geben und auf Gottes Liebe hinweisen“, sagte Pastor Jonathan Schirmer aus der Christus-Gemeinde Weil der Stadt. Sein Kollege, Pastor Jürgen Gruhler aus der Freien evangelischen Gemeinde Renningen, ergänzte: „Den Teens ist es mit viel Engagement gelungen, die Botschaft der Isaak-Geschichte mit aktuellen Bezügen zu unserem heutigen Leben rüberzubringen.“ Auch im kommenden Jahr werden wieder Adonia-Musicals in ganz Deutschland aufgeführt. Die Anmeldungen für das Musicalcamp 2020 laufen bereits.

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