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An Karfreitag feiern wir Gottes Liebe, die sich darin zeigt, dass Jesus es geschafft hat. Er wollte nicht nur unsere Schuld vergeben – er hat es auch durchgezogen. Bis zum Schluss. Bei uns liegen zwischen wollen und vollbringen häufig Welten. Etwas ist uns etwas dazwischengekommen, die Umstände haben sich geändert, wir haben etwas vergessen oder verbummelt… Doch die Gute Nachricht ist: Christus hat es vollbracht.

Er hat sich nicht aus dem Weg gemacht, sondern ist mitten in unsere unvollkommene, fehlerhafte und zutiefst gestörte Welt gekommen. Seine Leidenschaft für uns war so groß, dass er es bis zum Ende durchgezogen hat. Nicht für sich, sondern für uns! Er rief es uns daher im Sterben am Kreuz noch als Ermutigung zu: Es ist vollbracht! (Johannes 19,30) Durch das, was er vollbracht hat können wir nun leben.

Gerade in einer nach immer größerer Perfektion strebenden Welt, in der Fehler nicht mehr verziehen werden, möchte ich es auch uns als Christus-Gemeinde zurufen: Es ist vollbracht - Wir dürfen daraus leben, was er getan hat - aus Gnade und Liebe zu uns. Ich selbst muss daher nicht alles können oder alles wissen, um mit Gott im Reinen zu sein. Ich muss keine Angst mehr haben oder perfekt wirken. Da ist einer, der hat alles bereits am Kreuz getragen und alles für uns vollbracht! Gott sei Dank!

Wir dürfen daher über Ostern hinaus in dieser bedrückten Welt nicht schweigen. Denn niemand kann vollbringen was ER vollbracht hat.

Jonathan Schirmer, Pastor

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