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2016.12.Leitartikel

Ich liebe es, Babys auf dem Arm zu halten. Sie sind einfach wunderbar, knuffig und an ihnen erkennt jeder unmittelbar, „Gott tut Wunder, ich halte gerade eines im Arm.“

Sobald aber das Baby anfängt zu realisieren: „Moment…. das sind ja gar nicht Mama oder Papa, die mich hier tragen“, fangen sie häufig auch schon an, erbärmlich zu schrei­en. Kennt ihr das?

Sofort wandert mein Blick suchend umher: Wo sind die Eltern? Wo ist die Mutter, sie ist doch hoffentlich noch in der Nähe… Kaum kommt das Kind dann zurück auf den Arm der Mutter, wird das Schreien schon leiser. Instinktiv weiß die Mutter meist, was los ist. „Sie hat nur Hunger!“ sagt sie und holt währenddessen bereits mit der freien Hand das vorbereitete Fläschchen aus der Wickeltasche und gibt es dem Baby. Abrupt wird das Kind still.

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

Jesaja 66,13 (L)

Bei Gott ist das ähnlich: Er weiß, was wir brauchen, wenn unsere Seele schreit. Er kennt alle unsere Nöte und weiß sogar besser, wo es wirklich bei uns drückt. In seinen Armen finden wir Trost wie in kei­nen anderen Armen. In der Jahreslosung von diesem Jahr (2016) kommt ganz viel vom Wesen Gottes zum Ausdruck: Gott ist da und will unser Trost sein. Das tut er wie eine Mutter, die ihr Kind tröstet.
Wenn unsere Seele schreit, will er sie selbst trösten. Und manchmal nimmt er uns hoch und drückt uns ganz sanft an sich und hält uns einfach in seinen warmen Armen. Langsam wird es besser! Unsere Seele kann ruhig sein, ruhig sein bei ihm. Er schenkt Geborgenheit, Gott kann alles ändern!

Diese Nähe und diesen Trost Gottes wün­sche ich dir. Dass du seine Nähe gerade in der Advents- und Weihnachtszeit beson­ders erlebst! Denn Gott liebt seine Kinder und will ihnen immer nahe sein. Und wenn wir IHN besonders benötigen, trägt er selbst uns da durch.

Liebe Grüße

Jonathan Schirmer, Pastor

P.S.: In der Adventszeit wird es in den Predigten im Gottesdienst um das Thema GOTTESKIND gehen. Der Fokus soll darin ganz stark auf Gottes Liebe zu (seinen) Kindern liegen. Ich bete darum, dass wir Gottes Wesen durch diese Predigtserie nochmal auf eine ganz andere Art und Weise erfahren.

Alle Predigten von Gottes Geist, die Gemeinde und ich?

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