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HandelnBildquelle: Albrecht E. Arnold  / pixelio.de

„Es geht nicht um unser tun, unser arbeiten für Gott“ habe ich mich selber einmal sagen hören.

„Hauptsache du bist Christ und kannst Jesus deinen Herrn nennen, ob du etwas für Gott tust ist nicht entscheidend.“ Gott ist es nicht wichtig dass wir etwas für ihn tun? Stimmt das wirklich? Ist es für Gläubige nur wichtig die entscheidenden Glaubensgrundlagen zu kennen, Jesus Herr zu nennen und ab und zu eine „gesegnete Zeit zum Auftanken“ zu haben? Ist es am Ende überhaupt entscheidend was wir mit unserem Leben getan haben?

Jesus spricht deutlich über das, was am Ende entscheidend ist - sehr deutlich im Matthäusevangelium Kapitel 25. Er be­schreibt darin eine Gerichtsszene:

Vor Gericht stehen alle Menschen aus allen Völkern, Jesus selbst ist der Richter und beurteilt alle Menschen nach ihrem Ver­halten. Er teilt sie in zwei Gruppen auf. Der einen Gruppe sagt er: `Kommt, ihr seid von meinem Vater gesegnet, ihr sollt das Reich Gottes erben, das seit der Erschaffung der Welt auf euch wartet.

Dies sind die Gesegneten Gottes. Die seinen Segen angenommen und weitergegeben haben. Interessant ist die Begründung sei­nes Urteils: Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durs­tig, und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen. Jesus begründet sein Urteil anhand ihrer Taten, der Taten der „gesegneten“, für hilfsbedürftige Men­schen! Das was die Gesegneten tun ist ent­scheidend. Jesus sagt ihnen: „Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan !“

Hier wird deutlich: Es geht nicht nur darum, Herr zu sagen, sondern seine Gesegneten werden ihre Liebe zu ihrem Herrn auch zeigen. Durch den Dienst an den Menschen, die Jesus selbst so sehr liebt. Das was ihm wertvoll ist, soll auch uns wertvoll werden. Und das was sie für diese geringen Men­schen getan haben, das haben sie für Jesus selbst getan. Wir selbst wissen es vielleicht manchmal nicht, aber wenn wir Menschen Gutes tun (auch Mitgliedern unserer Fami­lie!), wenn wir sie aufnehmen und anneh­men, tun wir damit Jesus einen Gefallen und zeigen an unserem Verhalten, dass Jesus wirklich unser Herr ist. Die Flücht­lingskrise wird unser Land verändern. Fertige Antworten oder einen großen Plan gibt es noch nicht. An vielen Orten herrscht Ratlosigkeit.

Doch wenn wir helfen, anpacken und uns für das Wohl der anderen Menschen auch ganz praktisch engagieren, dürfen wir si­cher sein: Wir dienen damit unserem Herrn. Und Jesus begegnet uns in jeder einzelnen Person, die wir aufnehmen. Der wir hier in Deutschland, in Niger oder sonst wo auf der Welt helfen. Mit Essen, Wasser, Geld, Gesprächen oder durch unser Gebet.

Denn echter Glaube wird auch echte Fol­gen haben.

 Jonathan Schirmer, Pastor

 

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