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Tipps Bibellese

In keiner Zeit vor uns war es so einfach, an eine Bibel zu kommen, wie bei uns. Niemals zuvor gab es die Bibel in so vielen Sprachen. Wir finden Bibeln in Hotels, Wartezimmern, Bibliotheken und vielen Privathäusern. Aber die wenigsten Menschen kennen sie. Nicht zuletzt unsere Freunde aus der Willow Creek Gemeinde in Chicago haben in vielen Untersuchungen (z.B.: in den REVEAL-Studien) nachgewiesen, dass nichts das geistliche Leben so stark beeinflusst, wie das hörende Lesen der Bibel.

  1. Nimm die Bibel und lies
    Organisiere deine Zeit so, dass du möglichst regelmäßig in der Bibel lesen kannst. Auch wenn es keiner wahr haben möchte, gilt doch das Sprichwort „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“. Eine gewisse Routine macht vieles einfacher. Um hierbei eine Hilfestellung zu geben, haben wir für jeden Tag ein Kapitel herausgesucht – um zumindest hier Leitplanken zu geben. Vielen hilft es, wenn sie ihre Bibel häufig am selben Ort lesen, wo diese aufgeschlagen liegenbleibt und auf einen wartet. Am besten in einem ungestörten Bereich der Wohnung, wo zumindest für eine kurze Zeit keine Ablenkung vorhanden ist. Für manche ist es auch hilfreich, die Bibel über eine Bibel-App (z.B. You Version) auf dem Handy zu lesen. In der App kann man dann die für einen wichtige Stellen farbig markieren oder Versbilder erstellen. Da man das Handy sowieso die meiste Zeit mit dabei hat, hat man dann immer Zugriff auf diese App und die markierten Stellen. Bevor du mit dem eigentlichen Bibellesen beginnst, denke daran, warum du das tun möchtest. Nicht aus religiöser Pflichterfüllung, nicht aus intellektuellem Eifer – sondern mit dem Wunsch, Gott besser kennenzulernen und mit der Bitte um sein Reden. Lies die Bibelstelle langsam und aufmerksam. Hilfreich ist es auch, die Bibelstelle laut zu lesen. Manchmal ist es auch sinnvoll, einzelne Verse, Stellen oder auch das gesamte Kapitel mehrmals zu lesen. Der dänische Philosoph und Theologe Sören Kierkegaard meinte, dass man die Bibel wie einen Liebesbrief lesen müsse. Denn diesen liest man viele Male und man liest vor allem zwischen den Zeilen.
  2. Denk darüber nach
    Die beiden grundlegenden Fragen beim Bibelverständnis sind: Was bedeutet dieser Text für die ursprünglichen Leser? Was bedeutet der Text für uns heute? Vor allem in den erzählenden Passagen der Bibel werden uns Situationen erörtert, Personen beschrieben und Szenen vor Augen gestellt. Versuche dir das Gelesene lebendig vorzustellen und dich selbst in die Situation zu versetzen. Frag dich bei jedem Abschnitt: „Was bedeutet das für mich, was ich da gelesen habe?“ Wenn dich einzelne Worte oder Verse besonders ansprechen, bleib ruhig bei diesen Textstellen und lass sie auf dich wirken. Sollten sich dennoch Fragen ergeben, die dich nicht mehr loslassen oder für die du unbedingt Hilfestellung brauchst, schick uns eine E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  3. Sprich mit Gott
    In der Bibel stellt sich uns ein Gott vor, der sich mitteilt; der redet. Der Unterschied zwischen einem Roman und der Bibel ist, dass man beim Lesen der Bibel nicht beim reinen Lesen stehen bleiben will, sondern darüber hinausgeht. Die Bibel ist ein Teil von Gottes Reden an uns und erfordert eine Reaktion.

 

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