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Bei dieser Form des Bibellesens braucht es keine Bibelspezialisten, Berufschristen und akademische Überflieger. Es geht darum, dass wir untereinander ins Gespräch über Gottes Wort kommen und ihn reden lassen. Im Mittelpunkt soll der Text stehen. Es ist eine Chance, Gott in unser Leben sprechen zu lassen und biblische Wahrheiten auf unser Leben anzuwenden. Dies geschieht jedoch nicht im luftleeren Raum, sondern in Gemeinschaft. Wir sind herausgefordert, den Anderen in unser Blickfeld zu bekommen, über unseren Tellerrand zu blicken und zu sehen, wie Gott in unserem Leben und im Leben Anderer wirkt.

Ankommen
Gott ist ein Gott der Gemeinschaft. Ein Gott, der sich nach seinen Kindern sehnt. „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte“. Zu Beginn wollen wir im Gebet Gott einladen und die folgende Zeit in seine Hände legen, ihn bitten, zu reden und uns sein Wort aufzuschließen.

Bibellese
Der Moderator nennt die Bibelstelle, alle aus der Gruppe haben den Text vorliegen und einer aus der Gruppe liest die Verse laut vor. Alternativ können die Verse auch abwechselnd vorgelesen werden. Im Anschluss liest jeder leise für sich den Text erneut und überlegt, welche Worte für ihn oder sie persönlich bedeutsam sind. Vielleicht ist es hilfreich, sich bewusst zu machen, was die Bibel ist: Gottes gute Botschaft an uns – sein Reden über Generationen und Jahrhunderte hinweg. Lasst euch Zeit und gebt Gott die Möglichkeit, zu wirken. Es geht nicht darum, möglichst schnell durchs Thema zu bekommen. Wir wollen den Text wirken lassen.

Austausch
Wir teilen einander mit, was uns berührt hat und wo Gott wirkt (und geredet hat). Die Bibel ist voll von Erlebnissen verschiedenster Menschen mit Gott. Aus ihren Fehlern und Erfahrungen können wir Einiges für unser Leben und über Gott lernen. Und genauso kann auch unser Austausch ermutigend und aufbauend sein. Wir kommentieren das jeweils Gesagte möglichst nicht.

Erneute Bibellese/Gibt es Fragen?
Wir lesen noch einmal den Text laut vor und lassen ihn auf uns wirken. Alternativ können an dieser Stelle Fragen geklärt werden.

Was wollen wir tun?
Jeder sagt, was er in den kommenden Tagen tun möchte. Im Gehorsam Gott gegenüber als Ausdruck unserer Liebe zu ihm. Dies können Sachen sein, die dich generell beschäftigen oder auch Auswirkungen, die sich aus dem aktuellen Text ergeben. Wir kommentieren dies möglichst nicht. Da dies nicht im luftleeren Raum bleiben soll, kann es hilfreich sein, die Vorsätze aufzuschreiben und sich in der folgenden Woche darüber auszutauschen und zu ermutigen, dranzubleiben.

Gebet
Wir schließen die Zeit mit einer gemeinsamen Gebetszeit ab, in der wir gemeinsam vor Gott treten. Die Gebetszeit wird mit dem Vaterunser abgeschlossen.


Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

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