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Wir sind eine sehr vielfältige Gemeinschaft.
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2020 03 20 Ermutigung

Liebe Gemeinde,

bei allem was unsere Gesellschaft, Familien und jeden ganz persönlich derzeit bewegt, dürfen wir als Gemeinde Jesu mutig in die Zukunft blicken. Die Orientierung an Gottes ewigen Verheißungen gibt uns innere Festigkeit und ermöglicht es uns in allen Umständen, Träger und Botschafter einer lebendigen Hoffnung zu sein.

Wir spüren, wie die tägliche Flut an neuen Informationen, Zahlen und Prognosen uns innerlich und auch äußerlich aufwirbeln. Aber gerade in diesen verwirrenden und teils beängstigenden Zeiten können wir neu und in der Tiefe erleben, was es bedeutet Halt, Frieden und Hoffnung in Christus zu haben. Deshalb wollen wir uns gegenseitig daran erinnern, dass die frohe Botschaft von Jesu Königsherrschaft kraftvoll ist. Darum wollen wir Licht, Hoffnung und Solidarität hineinsprechen in eine Welt, geplagt von Dunkelheit, Angst und Hamsterkäufen.

Wie genau können wir das tun? Es finden keine öffentlichen Gottesdienste statt, Kinder- und Jugendprogramme setzen aus, nicht mal Hauskreise dürfen offiziell zusammenkommen.
Wenn wir in die Geschichte zurückschauen, entdecken wir teils sehr ungewöhnliche Pfade, auf denen das Evangelium ins Leben von Menschen „hineingestolpert“ ist. Oft waren es erbärmliche Ansätze, die der Heilige Geist gebrauchte, um Jesus als Retter zu bringen.
Davon wollen wir uns inspirieren lassen! Nur weil bekannte, teils ausgetretene Wege und Gemeindeformen derzeit nicht zutage treten können, fällt das Evangelium nicht aus.

Kreativität, gewiefte Ideen und mutige (gewaschene) Hände sind gefragt. Lasst uns gemeinsam auf den Weg machen, unseren Glauben zu leben, zu teilen und in Einheit zusammen zu stehen – und wenn es sein muss auch digital, am Telefon oder per Rauchzeichen. Neue Gegebenheiten fordern uns heraus, flexibel zu handeln. Dabei kann uns Gott ganz neu auf seine Spur bringen, Fokus setzen und auch in vielerlei Hinsicht entschlacken.

Daher:

- Schickt euch Ermutigungen (Postkarten, Tweets, Videos…).
- Denkt an und meldet euch bei Alten, Kranken und Gelangweilten
- Nutzt geistliche digitale Angebote (Streams, Website, Apps…) und gebt Gutes weiter
- Teilt, twittert und postet
- nehmt euch Zeit, alleine und gemeinsam (über Telefon, etc.) Glaube zu leben, zu beten und Bibel zu lesen
- beteiligt euch an digitalen Gemeindeaktivitäten (die neue App: CGW hier im Web/Android /Apple folgt noch, Online-Livestream, Seelsorgeangebote)
- bringt eure Ideen ein (die Bereichsleiter, das Gemeindebüro und oder die Gemeindeleitung können euch helfen, die notwendigen Schritte zu tun)

In einer Situation, in der schnell der Ruf nach einer Gesamtlösung hätte laut werden können, lesen wir von Jesus folgendes:

Jesus sah die große Volksmenge und bekam Mitleid mit den Menschen. Denn sie waren erschöpft und hilflos – wie Schafe, die keinen Hirten haben. Deshalb sagte er zu seinen Jüngern: »Hier ist eine große Ernte, aber es gibt nur wenige Erntearbeiter. Bittet also den Herrn dieser Ernte, dass er Arbeiter auf sein Erntefeld schickt!« Matthäusevangelium 9,36-38

Lasst uns hier von unserem Herrn lernen, seiner Bitte nachkommen und seinen Ruf hören.

Eure Gemeindeleitung
Amos Gottschalk, Johannes Vogt, Jonathan Schirmer, Magda Handel, Markus Rollbühler

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