| Februar 2009 - Kein Verständnis |
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Die Bootsleute waren sich einig: die Lage war wirklich dramatisch. Sie hatten gemeinsam schon einige Krisen gemeistert, aber aus dieser gab es kein Entkommen.Nach menschlichem Ermessen würden sie ihr Vorhaben mit dem Leben bezahlen. Welche Lösung hatte eigentlich der, dersie in diese Lage gebracht hatte? Wie bitte, der schlief? Auch das noch! Voller Panik lief einer hinüber und weckte den Schlafenden. Als der in die Mitte seines Teams trat, sah er Todesangst in den Gesichtern. Ruhig wendete er sich dem tobenden Wetter zu und gebot dem Sturm, still zu sein. Schlagartig war das Unwetter vorbei. Eine Zeitlang blickte Jesus seine Männer stumm an. Durch seinen Kopf schossen die Gedanken: was hatten sie eigentlich verstanden? Glaubten sie wirklich, in irgendeiner Situation würde er die Kontrolle verlieren, würde er nicht mehr helfen können? Ärger und Trauer kämpften in seinem Herzen. Sollte er sie anschreien, schütteln, ihnen die Freundschaft aufkündigen? Aber er hatte doch noch so viel vor mit ihnen. Während er verständnislos seinen Blick von einem zum andern wandern ließ, hörten sie halblaut die Worte: Wo ist euer Glaube? (Lukas 8,25) Christoph Müller, Pastor |


