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November 2009 - Radikal ewig |
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Mir scheint, uns Christen heute fehlt die Begeisterung über den Himmel. Wie kann das sein? Vielleicht, weil wir sooft gehört haben: ihr vertröstet doch die Menschen nur auf das Jenseits. Und nun trauen wir uns kaum noch, von der Ewigkeit zu sprechen. Folglich dreht sich alle Lehre in der Gemeinde um das Leben im „hier und heute“: durch Jesus habe ich Sinn im Leben, durch Jesus kann ich schlechte Angewohnheiten überwinden, durch Jesus kann meine Ehe besser werden, durch Jesus kann ich von meiner Krankheit geheilt werden usw. Wenn wir mit Menschen, die nicht an Jesus glauben, über das Christsein sprechen, dann begründen wir den Glauben meist mit dem Nutzen, den er im alltäglichen Leben hat. Ach ja, und irgendwann, als Krönung eines glücklichen Lebens, kommt man auch in den Himmel. Wirklich wichtig scheint diese Hoffnung aber nicht zu sein, denn wir würden sie in einem Glaubensgespräch nie zum Thema machen. Als wir in Niger den kleinen, in eine Bastmatte gewickelten Körper eines Babys beerdigten, da erzählte der Pastor später, dass er in diesem Moment den kleinen toten Jungen beneidet habe. Dieses Kind kann nun das sehen, wonach ich mich so sehne, sagt er. Ich dagegen war in diesem Augenblick überwältigt von Trauer: das arme Kind, der arme Vater. Außerdem war es für mich das zweite Kindergrab in einer Woche. Mir stand nur der Tod vor Augen, nicht das herrliche Leben der kleinen und großen Gotteskinder in der Ewigkeit. Vielleicht ist das menschlich verständlich, aber es spiegelt nicht wieder, was wir Christen eigentlich glauben. Im November erinnern wir uns traditionell an das Sterben und das ewige Leben in Jesus Christus. Der Monatsvers sagte: Wenn Jesus - und das ist unser Glaube – gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen. (1. Thessalonicher 4,14) So viel wir auch von Jesus in diesem Leben profitieren, unser eigentliches Ziel ist die Ewigkeit mit ihm. Demgegenüber ist alles auf dieser Welt klein und bedeutungslos, sogar der Tod. Christen müssen das Leben in dieser Welt bewusst leben, aber aus einer radikal ewigen Perspektive. Ich glaube, je entschiedener und radikaler wir mit der Ewigkeit rechnen, desto kraftvoller wird unser Leben als Christen in dieser Welt.
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Die Christus-Gemeinde ist geschwisterlich verbunden mit der Arbeit des Hosanna Institute of the Sahel in Niamey, der Hauptstadt Nigers. Das Hosanna Institut du Sahel (HIS) ist ein christlich pädagogisches
Projekt zur ganzheitlichen Ausbildung der Bevölkerung von Niger.
Mehr und wie es dazu kam lässt sich auf einer eigenen Webseite anschauen: www.fackeln-in-niamey.de
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Seit 1988 wird an jedem 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag begangen. Rund um den Globus erinnern zu diesem Datum verschiedenste Organisationen an das Thema AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit Infizierten, Kranken und den ihnen Nahestehenden zu zeigen.
Aus diesem Grund engagieren sich Christen des Mühlheimer Verbandes und auch unserer Gemeinde für ein Aids-Waisenprojekt und das Schulprojekt "BOCCS" in Sambia. Über dieses Projekt bekommen über 4.000 Kinder aus ärmsten Verhältnissen eine Schulausbildung und damit Hoffnung für die Zukunft.
Nähere Infos wie man unterstützen kann gibt es unter hier.
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